Zum Inhalt oder Zur Navigation

Projektbetreuung

Kanarische Inseln »

Projektbetreuung

Aus vielen Gesprächen - egal ob spontan im Fahrstuhl oder ein geplanter Termin vor Ort – höre ich heraus, dass die meisten Leute gar nicht wissen, was Sie mit den Begriffen „IT-Dienstleister“ oder „Projektbetreuung“ anfangen sollen.

Leider passiert es viel zu häufig, dass diese Art Service erst dann erkannt und verstanden wird, wenn es bereits zu spät ist.

Aber alles der Reihe nach.

Nehmen wir an, Sie planen eine neue Firma. In unserem Beispiel wollen Sie eine Zahnarztpraxis eröffnen. Nicht nur, dass Sie jede Menge Ausstattung brauchen und sich darauf verlassen, was Ihnen der Vertreter sagt. Nein, Sie müssen auch einen Ingenieur beauftragen, der Ihren Um.- oder Neubau plant und autorisiert ist, dieses Projekt einzureichen.

So weit, so gut.

Und beim Ingenieur beginnen meistens die Probleme. Selbst, wenn Sie einen finden, der ein vergleichbares Projekt schon einmal geplant hat, so kann er trotzdem unmöglich wissen, wie welche geplanten Geräte miteinander vernetzt werden sollen.

Das ist nicht unbedingt seine Schuld, diese Dinge muss er nicht wissen. Aber auch der Kunde weiß das meistens nicht. Der Vertreter verkauft ihm das neueste Röntgengerät, auf das mit allen Computern in der Praxis zugegriffen werden kann, und fertig.

Nicht nur einmal bin ich zum Kunden gekommen, als es bereits „zu spät“ war und schlussendlich zu wenige Netzwerkanschlüsse vorhanden waren.

Natürlich lassen sich diese Probleme auch im Nachhinein noch irgendwie lösen. Irgendwie.

Sie sind stolz auf Ihre fertige Baustelle, eingerichtet, und unter Ihrem repräsentativen Schreibtisch muss nun ein Netzwerk-Verteiler liegen, weil nur ein Anschluss geplant worden ist? Nach einer kompletten Kernsanierung? Bei einem Neubau?

Wäre es nicht fantastisch, wenn gleich bei der Planung alles entsprechend berücksichtigt worden wäre?

Wenn Sie jemanden an Ihrer Seite gehabt hätten, der Ahnung hat, mit allen beteiligten Firmen und Lieferanten solche Details abklärt?

Ganz ehrlich, ich weiß nicht, warum „Ingenieure“ in der heutigen Zeit für einen Büroarbeitsplatz nur einen Computeranschluss und einen Telefonanschluss planen. Das ist nicht zeitgemäß. An den Kosten kann es nicht liegen.

Wenn Sie vorausschauend planen (lassen) reicht es bereits, entsprechende Leerrohre während der Bauarbeiten verlegen zu lassen. Ein Meter kostet weniger als 70 Cent.

Verglichen mit den restlichen Kosten Ihres Projektes nahezu lachhaft. Dafür zukunftssicher. Denn durch die Leerrohre können später problemlos Netzwerkkabel durchgezogen werden.

 

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Punkt sind die Gespräche mit Ihren Lieferanten. Vertreter vertreten in erster Linie die eigenen Interessen. Also werden die Produkte angepriesen und mit Lobeshymnen wird versucht, den Kunden zum Kauf zu überreden. Nur darum geht es.

Vertreter sind zumeist geschult, erkennen an Reaktionen Ihrer Gesprächspartner deren Interesse. Und natürlich auch, wie gut das Gegenüber auskennt.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Zu dem oben angebotenen Röntgengerät möchte man noch einen Computer verkaufen. Natürlich mit Garantie. (von den 50%, die der Händler Ihres Vertrauens auf den Preis aufschlägt, reden wir erst gar nicht)

Wow denkt sich der Kunde, mit Garantie kann ja nichts schief gehen. Und schon hat der liebe Vertreter gewonnen.

Aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, sobald der Kunde einen externen Berater mit am Tisch sitzen hat, der sich auskennt, verläuft das Verkaufsgespräch anders. Realistisch.

Denn seien wir ehrlich. Garantie, was bedeutet das?

Alles was ich kaufe, hat Garantie. Meine Waschmaschine, mein Fernseher, mein Smartphone. Überall habe ich Garantie.

Wenn also mein Handy defekt ist, muss ich ins Geschäft (von wo aus es eingeschickt wird) oder es selbst zurückschicken. So oder so, ich bin im schlimmsten Fall nicht erreichbar bis Ersatz da ist.

Und wie hilft nun diese Garantie dem Zahnarzt? Wenn der PC, den er benötigt um Röntgenbilder herzustellen, defekt ist, kann er nicht arbeiten.

Mit dieser Art der Garantie ist ihm nicht geholfen. Es muss Ersatz her, und zwar umgehend.

 

Solche Details müssen geklärt und verhandelt werden, bevor sich der Kunde zum Kauf entscheidet. Danach kann er höchstens mit teuren Wartungsverträgen auf einen akzeptablen Service hoffen.

 

Das ist nur ein Beispiel, aber es verdeutlicht schon recht gut, warum Hilfe von außen für Ihr Projekt gut ist. Lassen Sie sich nicht von Floskeln blenden. Oder bedrängen. Sie sind der Kunde.

Lassen Sie sich beraten. Lassen Sie sich helfen. Sie werden es nicht bereuen.

Es geht schließlich um Ihre neue Firma.

 

Besuchen Sie auch unseren Blog!

 

Christoph Gnadlinger
Ingeniero de informático
Escuela Técnica Superior de Ingeniería Eléctrica, Departamento de Ingeniería Electrónica de potencia y de energía

C/ Los Pinos 9
35100 Playa del Águila
www.crissi.es
cris@crissi.es
(+34) 620 063 485
(+34) 928 583 427

Zurück